Was kann LTE ???
LTE steht für Long Term Evolution und es sollen damit Download-Raten von bis zu 300 Mbit in einer Sekunde erreicht werden können. In der Praxis sollen sich diese Werte jedoch bei unter 10 MB in einer Sekunde einpendeln. Mit einem USB Stick lässt sich der 4G Standard auch schön auf das Notebook bringen. Die nötige Hardware dazu kann vor allem von Huawei und Samsung geliefert werden. Auf der Cebit wurden aktuelle Geräte zur Nutzung von LTE vorgestellt.
Die Zukunft bedeutet LTE
FunkmastLTE ist der Standard der Zukunft im Bereich des mobilen Internets und da stellt sich dann die Frage, was der Nachfolger von UMTS wirklich kann. Über das neue Netz kann sehr schnell auf das mobile Internet zugegriffen werden. Das Ziel der Bundesregierung ist, dass jedem Haushalt eine Verbindung von mindestens 1 Mbit/s zur Verfügung gestellt werden kann. Der neue Standard kann dabei auf alle Fälle helfen. Es war vor etwa zehn Jahren, als das Zauberwort rund um UMTS in aller Munde war. Die Abkürzung steht für Universal Mobile Telecommunications System und es handelt sich um den Standard der dritten Generation. Zunächst wurde mit Datenraten von etwa zwei Megabit in der Sekunde geplant. Zum damaligen Marktstart im Jahre 2003 gab es dann auch die richtigen Endgeräte. Über einige Jahre hinweg waren nur Geschwindigkeiten von bis zu 384 Kilobit in der Sekunde möglich. Auch beim neuen Standard von LTE ist es so, dass zunächst die geschäftlichen Kunden vom neuen mobilen Internet profitieren werden. So richtig erfolgreich wurde das neue Netz erst mit den aktuellen Smartphones. In erster Linie dürfen hier das iPhone von Apple und die zugehörigen Apps erwähnt werden. Das Schreiben von E-Mails und Besuche des mobilen Internets waren jedoch auch schon zuvor möglich. Es fehlte eben immer nur an den passenden Endgeräten. Die heutigen Raten von UMTS gehen bis zu 7,2 Mbit in der Sekunde, wobei dies von Long Term Evolution noch deutlich übertroffen werden kann.
LTE kann bis zu 100 mbit/s
Der neue Standard der vierten Generation kann sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten liefern. Mit LTE sollen Übertragungsraten von über 100 Mbit in der Sekunde selbstverständlich sein. Diese werden über einen Funkkanal von 20 Megahertz angeboten. Die Antwortzeiten sind sehr kurz und auch die Zeiten von Pings und der Latenz können sich sehen lassen. Vor allem, wenn das mobile Internet für Spiele genutzt werden soll, sind diese Zeiten sehr wichtig. Es gibt auch andere Netze, bei denen diese Zeiten wichtig sind. Der neue Standard kann auch durch seine schlanke Architektur, was das System anbelangt, punkten. Neue Zellen für den Funk können aufgebaut und unmittelbar geschaltet werden. Wichtig ist in diesem Bereich auch die Innovation im Segment der Mehrantennentechnik. Diese ist auch beim Draft N Standard von WLAN im Einsatz. OFDM und Mimo sind die Kombination, über die ein größeres Spektrum an Frequenzen angeboten werden kann. Das Netzwerk des Standards der vierten Generation kann sic selbst organisieren. Zellen merken dabei auch, wenn es neue Zellen im Umkreis gibt und können die eigene Leistung absenken.
LTE 4G bringt schnelles Internet
Überall kann man in den Medien lesen, dass es sich bei LTE um das mobile Internet der vierten Generation handelt, das sich vor allem durch sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten auszeichnen kann.
Weniger bekannt wird hingegen, dass die neue Technik auch neue Probleme mit sich bringt. Durch den Ausbau von LTE
soll es auch entlegenen Gemeinden in Deutschland möglich werden, Zugang zu einem schnellen Internet zu erhalten. Durch ein breit ausgedehntes Funknetz können auch regionale Gebiete mit
vergleichsweise wenigen Einwohnern kostengünstig mit dem mobilen Internet der vierten Generation versorgt werden.
Jedoch kann LTE Auswirkungen auf Funkmikrofone und den analogen Fernsehempfang haben. Von der Versteigerung der Frequenzen an die verschiedenen Mobilfunkbetreiber sind auch die bisher frei
zugänglichen Funkfrequenzen betroffen. Bei älteren Geräten kann es durch sogenannte Interferenzen zu Störungen kommen. Hierbei handelt es sich um Überlagerungen von Funkwellen. Hiervon kann
beispielsweise der Fernsehempfang betroffen sein. Mitten in einer spannenden Fußballübertragung beispielsweise ist dann ein ohrenbetäubendes Piepen zu hören; alternativ kann es auch zu einem
kompletten Ausfall des Tons kommen. Jeder Verbraucher, der hiervon betroffen ist, sollte sich an die Bundesnetzagentur wenden; in manchen Fällen hält diese eine finanzielle Entschädigung für die
Besitzer von nicht mehr nutzbaren Geräten bereit.

