Autohersteller testen LTE 4G

BMW testet mit O2 BMW testet mit O2

Der bayerische Autohersteller BMW, mit Sitz in München, verfügt über ein Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ). Dieses Zentrum kooperiert seit etwa einem Jahr mit dem Telekommunikationsunternehmen Telefónica Germany innerhalb eines Projektes, welches sich der Erforschung des LTE und 4G Netzwerkes und seinem Einsatz in einem Fahrzeug verschrieben hat. Umfangreiche Tests, welche die Datenübertragung im LTE und 4G Netzwerk betreffen, wurden seit Beginn des Forschungsprojektes durchgeführt, welche sowohl die Stadt und das Stadtgebiet München betrafen als auch die ländliche Umgebung um die bayerische Hauptstadt herum.

 

Im Mittelpunkt der Untersuchung standen wichtige Forschungsgegenstände, wie Übertragungseigenschaften und Latenzzeiten, ebenso wie Datengeschwindigkeit und etliche Faktoren mehr. Dabei wurden sehr vielversprechende Feststellungen getroffen und Ergebnisse erzielt: Im Stadtbereich von München wurden zum Teil im Bereich Download Werte gemessen, die in der Spitze bis zu 70 Mbit pro Sekunde lagen. Immerhin lag der Durchschnittswert bei immer noch sehr beachtlichen 23 Mbit pro Sekunde. Auch das Thema Flächenabdeckung war ein Forschungsgegenstand und dieser Faktor wurde in Korrelation zur Abdeckung im UMTS-Netz gesetzt. Die Flächenabdeckung im Vergleich zu UMTS, wie auch zu anderen Mobilfunktechnologien, die bisher eingesetzt wurden, gestaltet sich als besser; gleichzeitig konnte eine höhere Datenmenge innerhalb der Studie nachgewiesen werden. Des Weiteren gehörte es ebenfalls zur Studie, dass die Entwicklung neuer Programme und Anwendungen getestet werden konnte. Zu diesen neuen Programmen und Anwendungen gehörte zum Beispiel die vollautomatisierte Verkehrsschilder-Erkennung. Diese wurde über eine Anbindung an einen Server durchgeführt und getestet.



BMW testet LTE 4G in Autos BMW testet LTE 4G in Autos

Die Studie von BMW und Telefónica zeigte, dass das Internet in seiner mobilen Erreichbarkeit zunehmend wichtiger wird und dies auch für den Einsatz und die Nutzung im Auto gilt. Gleichzeitig wurde durch die Studie deutlich, dass die Entwicklung von neuen Technologien, wie LTE und 4G im Auto, stets in die Richtung gehen muss, dass Effizienz und Effektivität dieser Technologie berücksichtigt werden.

LTE und 4G weisen diese verschiedenen Vorteile auf, wie es aus der Studie von BMW und Telefónica hervorging. Dabei muss nicht einmal ein besonderer Platz und eine besondere technische Umrüstung im Auto vorgenommen werden, um LTE und das 4G Netzwerk zu nutzen, da bereits auf extern bestehenden Server, die sehr leistungsfähig sind, zurückgegriffen werden kann. Gleichzeitig bedeutet dies, dass dieser Platz dafür im Auto eingespart werden kann, ohne dass der Energiebedarf erhöht werden muss. Die durchgeführte Studie zeigte ebenfalls, dass LTE und 4G Netz in den durchgeführten Tests sehr schnell, leistungsfähig und sehr weitläufig verfügbar ist, und dies deutlich effektiver als bei jedem anderen mobilen Netz, welches bisher vorhanden war.

 

Es kann jetzt schon festgestellt werden, dass diese Technologie auch in Fahrzeugen erheblich effektiv und nützlich sein wird.

Je umfangreicher und schneller der Netzausbau von LTE und 4G voranschreiten wird, desto eher werden auch alle möglichen und sinnvollen Dienste zur Verfügung stehen. Wenn es schließlich zur eigentlichen Markteinführung der neuen Fahrzeugtechnologie kommen wird, dürften somit alle wichtigen Dienste tatsächlich einsetzbar und nutzbar sein.